09.10.2018

Hier wird die Brotzeit noch von Hand gemacht

Ein Hinweis in eigener Sache: Wir sind zwar eine Speisegaststätte, doch durch unsere Lage im Wald unterliegen wir einigen Besonderheiten. So haben wir zum Beispiel keinen Anschluss an das Stromnetz oder die Kanalisation.

Unsere komplette Stromversorgung kommt vom kleinen, vor sich hin tuckernden Generator am unteren Ende der Wiese (Sie haben ihn sicherlich schon gehört). Und auch für den müssen wir den Treibstof meist selbst in Kanistern herzuschaffen.

Ähnlich ist es mit den Abwässern, für die wir eine eigene Klärgrube haben und für sonstigen Müll, den wir selbst aus dem Wald zur Entsorgung bringen müssen, da uns auch kein Müllfahrzeug hinten im Weihersgrund besucht. Und reden wir gar nicht erst über Kühl- und Lagerkapazitäten. Wobei das auch einen Vorteil für euch hat: Schon allein deshalb sind wir gezwungen, immer so gut wie alles frisch zuzubereiten. Das bedeutet für uns also: Ressourcen schonen, So wenig Müll wie möglich produzieren und vorausschauend denken.

Und vor allem viel, viel improvisieren.
Das ist schon dadurch notwendig, dass wir hier draußen nur einen Herd mit vier Kochstellen haben - und nur begrenzt Platz für Helfer in der Küche. Ihr könnt euch also sicher sein - auch wenn wirklich, wirklich viel los ist, und ihr etwas länger auf euer Essen warten müsst - wir tun unser Möglichstes! Und wenn der ansturm an schönen Wochenenden wirklich mal zu groß ist, gibt es genau deshalb dann eine eingeschränkte Karte.

Trotzdem kann es sein, dass uns zwischendurch mal die Kapazitäten und Vorräte ausgehen. Dafür aber sind wir eben eine Wanderhütte. Es geht urig, manchmal chaotisch und immer familiär zu – und satt ist am Ende noch jeder geworden.

Trotzdem (und gerade deshalb) freuen wir uns jederzeit auf euren Besuch!

Forsthaus Sylvan
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